Lernpfad:Lerntheke Marsrover/17
Je komplexer ein Programm wird, desto wichtiger ist es, das Problem zunächst zu strukturieren. Dazu wird das Problem analysiert und in leichtere Teilprobleme aufgeteilt. Die Lösungen der Teilprobleme können dann zur Lösung des eigentlichen Problems kombiniert werden.
Das Aufteilen in elementare Teilprobleme nennt man auch strukturierte Zerlegung.
Ein Beispiel: Kochen in drei Schritten
Angenommen du möchtest dir ein Essen kochen: Spaghetti mit Tomatensauce und Salat.
Wenn in einem Kochbuch als Rezept steht "Koche Spaghetti mit Tomstensauce. Mache dann Salat", dann ist das als Anleitung wenig hilfreich. Statt dessen wird dort so etwas stehen wie "Koche die Spaghetti in etwa 1 Liter leicht gesalzenem Wasser bis sie bissfest sind. Für die Sauce fülle ..."
Jeder der drei Teile des Menüs wird eigens beschrieben und wiederum in kleinere Einzelschritte unterteilt. Man strukturiert das Problem "kochen" in kleinere Teilprobleme.
Dazu kann man schrittweise vorgehen:
Die Aufteilung hilft dabei, die Größe des Problems einzuschätzen, wiederkehrende Teilprobleme zu identifizieren oder auch Teile zu erkennen, die gleichzeitig durchgeführt werden können.
- Intuitive Zerlegung eines allgemeinen Vorgangs (z.B. Kaffee kochen) in Teilprobleme.
- Zerlegung eines Rover-Problems.
- PAP-Entwerfen.
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