Lernpfad:Einführung in Git/1: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Versionsverwaltungssystem '''Git''' wurde vom Linux-Erfinder [[wikipedia:Linus Tovals|Linus Tovals]] entwickelt, um den Open-Source Kernel von Linus zu verwalten. Git ist mittlerweile eines der am weitesten verbreiteten Versionsverwaltungssysteme, die heute im Einsatz sind. | Das Versionsverwaltungssystem '''Git''' wurde vom Linux-Erfinder [[wikipedia:Linus Tovals|Linus Tovals]] entwickelt, um den Open-Source Kernel von Linus zu verwalten. Git ist mittlerweile eines der am weitesten verbreiteten Versionsverwaltungssysteme, die heute im Einsatz sind. | ||
Git arbeitet anders als die meisten Systeme grundsätzlich ''dezentral'', wobei wir uns in diesem Lernpfad zunächst auf ein zentrales Vorgehen konzentrieren wollen. | |||
== Grundbegriffe == | |||
Das Vorgehen bei der Arbeit mit Git sieht grundsätzlich wie folgt aus: | |||
# Anlegen eines ''Repositories'' (''init'' oder ''fork''). | |||
# Klonen eines ''Repositories'' (''clone''). | |||
# Entwicklungsphase (wird immer wiederholt) | |||
## Holen der neusten Ändeurngen (''pull''). | |||
## Änderungen vornehmen (''commit''). | |||
## Änderungen zurücksenden (''push''). | |||
Version vom 16. August 2020, 13:42 Uhr
Das Problem
Die Entwicklung von Software läuft in der Regel nicht einfach planlos ab, sondern folgt einem mehr oder weniger festgelegten Schema. Dieses Schema nennt man ein Vorgehensmodell (der Softwareenticklung). Bekannte verrteter sind das Wasserfallmodell oder moderne agile Methoden.
Je nach Größe des Projekts können von einigen wenigen bis zu hunderten Entwicklern an einer Software arbeiten. Das erfordert klare Absprachen.
Wenn so viele Personen - die manchmal über dei ganze Welt verteilt sind - an derselben Software arbeiten, kommt es schnell zu Problemen. Es wird aus Versehen ein Fehler eingebaut, zwei Mitarbeiter arbeiten an demselben Teil des Programms und ändern gleichzeitig dieseblen Dateien, mehrere Programmierer haben Teile implementiert, die nun zusammengeführt werden müsen, usw.
Schnell hat man erkannt, dass man dafür eine Lösung braucht und die ersten Versionsverwaltungssysteme entwickelt.
Versionsverwaltungssysteme
Versionsverwaltungssysteme erlauben es einem Team am selben Code zu arbeiten, ohne miteinander in Konflikt zu kommen. Sollte es dennoch zu einem Konfolkt kommen, helfen diese Systeme dabei, sie zu beheben.
In der Regel gibt es dazu einen zentralen Server, auf dem der komplette Quelltext gespeichert ist. Ein Mitarbeiter lädt sich dann den aktuellen Quelltext auf seine Maschine, nimmt einige Änderungen vor und lädt den neuen Quelltext zurück, so dass ihn die anderen Mitarbeiter nutzen können.
Das Versionsverwaltungssystem Git wurde vom Linux-Erfinder Linus Tovals entwickelt, um den Open-Source Kernel von Linus zu verwalten. Git ist mittlerweile eines der am weitesten verbreiteten Versionsverwaltungssysteme, die heute im Einsatz sind.
Git arbeitet anders als die meisten Systeme grundsätzlich dezentral, wobei wir uns in diesem Lernpfad zunächst auf ein zentrales Vorgehen konzentrieren wollen.
Grundbegriffe
Das Vorgehen bei der Arbeit mit Git sieht grundsätzlich wie folgt aus:
- Anlegen eines Repositories (init oder fork).
- Klonen eines Repositories (clone).
- Entwicklungsphase (wird immer wiederholt)
- Holen der neusten Ändeurngen (pull).
- Änderungen vornehmen (commit).
- Änderungen zurücksenden (push).