Projekt:2016/Geschichte der Informatik/Entwicklung der Prozessoren: Unterschied zwischen den Versionen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:
== '''Geschichte''' ==
== '''Geschichte''' ==


In den 1930er Jahren bestanden die Prozessoren von Computern weitestgehend aus Relais. Sie bestanden größtenteils aus mechanischen Bauteilen.
In den 1930er Jahren bestanden die Prozessoren von Computern weitestgehend aus Relais und anderen mechanischen Bauteilen.


Schon in den frühen 1940er Jahren begann man damit, Elektronenröhren als Rechenwerke zu benutzen. Diese waren zwar deutlich leistungsstärker und weniger störanfällig, allerdings waren diese zunächst sehr teure Einzelanfertigungen.
Schon in den frühen 1940er Jahren begann man damit, Elektronenröhren als Rechenwerke zu benutzen. Diese waren zwar deutlich leistungsstärker und weniger störanfällig, doch waren es zunächst sehr teure Einzelanfertigungen.


Zu Beginn 1950er Jahre reifte diese Technik immer weiter aus und man konnte Computer mit Elektronenröhren in Serie produzieren. Damit dies möglich wurde, fing man an, Hauptspeicher und CPU-Register auf Magnettrommeln unterzubringen.
Zu Beginn der 1950er Jahre reifte diese Technik immer weiter aus und man konnte Computer mit Elektronenröhren in Serie produzieren. Dies wurde möglich, indem man Hauptspeicher und CPU-Register auf Magnettrommeln unterbrachte.


In den späten 1950er Jahren fing man an, auf Transistoren um zu steigen. Dadurch senkte sich der Stromverbrauch der Computer dramatisch. Außerdem wurde es möglich, Computer wesentlich kleiner zu bauen. Anfangs bestanden die Prozessoren noch aus einzelnen Transistoren. Später begann man, immer mehr Transistorfunktionen auf integrierten Schaltkreisen (ICs) unterzubringen, bis man schließlich Registerbänke und Rechenwerke auf einem Chip platzierte. Nun konnte der Hauptprozessor in einem einzelnen Schaltschrank untergebracht werden. Damit begann das Zeitalter der Minicomputer.
In den späten 1950er Jahren fing man an, auf Transistoren um zu steigen. Dadurch senkte sich der Stromverbrauch der Computer drastisch. Außerdem wurde es möglich, Computer wesentlich kleiner zu bauen. Anfangs bestanden die Prozessoren noch aus einzelnen Transistoren. Später begann man, immer mehr Transistorfunktionen auf integrierten Schaltkreisen (ICs) unterzubringen, bis man schließlich Registerbänke und Rechenwerke auf einem Chip platzierte. Nun konnte der Hauptprozessor in einem einzelnen Schaltschrank untergebracht werden. Damit begann das Zeitalter der Minicomputer.


Anfang der 1970er Jahre konnten dann so viele Transistoren und Gatter auf einem Chip platziert werden, dass alle Funktionen eines Prozessors auf einem Chip untergebracht werden konnten. Deshalb spricht man ab diesem Zeitpunkt von Mikroprozessoren. Diese waren aber zu dieser Zeit noch nicht auf dem Stand der Leistung damaliger Prozessoren.
Anfang der 1970er Jahre konnten dann so viele Transistoren und Gatter auf einem Chip platziert werden, dass alle Funktionen eines Prozessors auf einem Chip untergebracht werden konnten. Deshalb spricht man ab diesem Zeitpunkt von Mikroprozessoren. Diese waren aber zu dieser Zeit noch nicht auf dem Stand der Leistung damaliger Prozessoren.
Zeile 321: Zeile 321:
== '''Heutige Prozessoren im Vergleich zu früheren''' ==
== '''Heutige Prozessoren im Vergleich zu früheren''' ==
==='''Leistung'''===
==='''Leistung'''===
Die Leistung der ersten Prozessoren lag bei ca. 100KHz. Heutzutage gibt es Prozessoren die mit bis zu 8GHz getaktet sind. Dazu muss man aber sagen, dass die heutigen Prozessoren mehrere Kerne haben. Sie bestehen also aus mehreren Teilprozessoren (z.Bsp. 4x3,2GHz). Die Taktfrequenz sich um ein vielfaches gesteigert hat. Sie ist um bis zu 80000% gestiegen.
Die Leistung der ersten Prozessoren lag bei ca. 100KHz. Heutzutage gibt es Prozessoren die mit bis zu 8GHz getaktet sind. Dazu muss man aber sagen, dass die heutigen Prozessoren mehrere Kerne haben. Sie bestehen also aus mehreren Teilprozessoren (z.Bsp. 4x3,2GHz). Die Taktfrequenz hat sich um ein vielfaches gesteigert. Sie ist um bis zu 80000% gestiegen.
==='''Stromverbrauch'''===
==='''Stromverbrauch'''===
Der Stromverbrauch liegt heute bei ca. 45-140 Watt. Die ersten Röhrenrechenwerke brauchten mehrere tausend Watt. Die ersten Prozessoren, die auf Transistoren basierten, verbrauchten nur noch mehrerer hundert Watt. Der Stromverbrauch ist zwar immer noch recht hoch, allerdings gibt es auch Prozessoren, die für Mobielplattformen ausgelegt sind und deshalb wesentlich weniger Strom verbrauchen.
Der Stromverbrauch liegt heute bei ca. 45-140 Watt. Die ersten Röhrenrechenwerke brauchten mehrere 1000 Watt. Die ersten Prozessoren, die auf Transistoren basierten, verbrauchten nur noch mehrerer 100 Watt. Der Stromverbrauch ist zwar immer noch recht hoch, allerdings gibt es auch Prozessoren, die für Mobilplattformen ausgelegt sind und deshalb wesentlich weniger Strom verbrauchen.


Die heutigen Prozessoren sind den früheren also in der Leistung und dem Stromverbrauch weit überlegen.
Die heutigen Prozessoren sind den früheren also in der Leistung und dem Stromverbrauch weit überlegen.
27

Bearbeitungen